Know-how umfassend schützen

Ein Beitrag des dcif-Unternehmensmitglieds CHINABRAND CONSULTING

Analog zu Competitive und Market Intelligence gewinnt der Schutz von technischem Know-how und betriebswirtschaftlichen Geschäftsgeheimnissen im internationalen Wettbewerb an Bedeutung. Mehr und mehr Unternehmen bewegen sich auch abseits von Big Data und computerbasierten Analysen im Bereich der vertieften CI. Da sie so teilweise Zugang zu kritischem Wissen erlangen können, ist es wichtig, solches Know-how im eigenen Unternehmen entsprechend abzusichern, damit es nicht bei Wettbewerbern landet. Bei entsprechenden Projekten empfiehlt CHINABRAND einen dreistufigen Ansatz.

Organisiertes Counterfeiting 400Schritt 1 umfasst die umfassende und detaillierte Analyse und Bewertung des zu schützenden Know-how, der Schwachstellen und Risiken, sowie der bestehenden Schutzmaßnahmen. Welches Know-how ist kritisch und muss geschützt werden, wo wird es gespeichert, wer hat Zugriff etc. Für diese Analyse arbeitet CHINABRAND mit umfangreichen Checklisten mit spezifischen Fragen, die sich aus der Erfahrung in anderen Projekten ergeben. Dazu führt CHINABRAND vor Ort ein Assessment-Center, Einzelinterviews und Augenuntersuchungen von sicherheitsrelevanten Räumen, Einrichtungen und Systemen durch, um kritisches Know-how zu ermitteln und Schwachstellen des Schutzsystems zu erkennen. 

Schritt 2 ist die Entwicklung eines Konzepts zum Schutz von Know-how auf der Grundlage der Ergebnisse von Schritt 1. Hier gibt die Unternehmensstrategie des Mandanten die Richtung vor. Bei der Konzeptentwicklung setzt CHINABRAND einen Katalog mit rund 250 organisatorischen, technischen und rechtlichen Maßnahmen ein, aus dem sie ein auf die Situation zugeschnittenes Set nach Effektivitäts- und Effizienzaspekten auswählen. Die Erfahrung zeigt, dass sich der Know-how-Schutz auf Maßnahmen in den Bereichen Personal und IT konzentriert. Im IT-Bereich sind die aktuellen gesetzlichen Anforderungen zu berücksichtigen.

Schritt 3 konzentriert sich auf die Umsetzung des Schutzkonzeptes im Unternehmen vor Ort. Je nach Situation bedeutet das die Einführung physischer Schutzmaßnahmen, die Installation von Hard- und Software, die Durchführung von organisatorischen Änderungen, Vertragsänderungen und Schulungen für die Mitarbeiter.